Ivanovic triumphiert in Berlin
Berlin – Die erst 19 Jahre alte Serbin Ana Ivanovic hat überraschend die Qatar Telecom German Open in Berlin gewonnen.
Die Weltranglisten-16. besiegte im Finale die an Nummer drei gesetzte Swetlana Kusnezowa (Russland) mit 3:6, 6:4, 7:6 (7:4) und sicherte sich neben dem Goldenen Falken als Siegerstatue eine Prämie von rund 180.000 US-Dollar.

Vor 7000 Zuschauern im Steffi-Graf-Stadion zeigte Ivanovic in dem spannenden Endspiel eine kämpferisch starke Leistung und ließ sich auch vom Verlust des ersten Satzes nicht aus der Ruhe bringen.
Kusnezowa, deren größter Erfolg der Sieg bei den US Open 2004 war, musste dem harten Programm am Abschlusstag Tribut zollen.
Drei Stunden vor Beginn des Finals hatte sie ihr Halbfinale gegen die Weltranglisten-Erste Justine Henin (Belgien) zu Ende gebracht und mit 6:4, 5:7, 6:4 die gelungene Revanche für die Final-Pleite bei den French Open 2006 gefeiert.
Die Partie war Samstag wegen Dunkelheit und Regen abgesagt worden.
Henin trotz allem zufrieden: “Das war eine harte Woche für mich. Durch den Regen und die vielen Unterbrechungen war es sehr anstregend. Ich bin jetzt etwas müde”, gestand Henin.
Für die French Open sieht sich die 24-Jährige dennoch gut gerüstet: “Trotz aller Schwierigkeiten hatte ich hier eine gute Vorbereitung auf Paris. Kusnezowa gehört dort zu den Favoritinnen.”
Henin war in Berlin eines der größten Wetter-Opfer. Ihr Viertelfinale musste bereits wegen Regen unterbrochen und am Tag darauf fortgesetzt werden.
