Geschichte des Tennisspielens

Tennis musste lange um seine Anerkennung als olympische Disziplin kämpfen, erst 1992 entdeckten auch die Tennisprofis das besondere Erlebnis für sich. Die Einzelkämpfer gingen gemeinsam als Team an den Start und so konnten Michael Stich und Boris Becker in Barcelona Gold holen. Auch Thommy Haas konnte bei Olympia in Sydney eine Silbermedaille gewinnen, das war die erste Medaille für einen deutschen Einzelspieler.

Sonst geht es beim Profisport Tennis immer um sehr viel Geld für den Sieger. So ist es nicht verwunderlich, dass erfolgreiche Tennisspieler mit Rang und Namen alle durch ihren Profisport zu Wohlstand und Reichtum gekommen sind. Besonders erfolgreich war das Traumpaar des Tennissports Steffi Graf und Andre Agassi, die beide eine beispiellose Tenniskarriere hinter sich haben und jetzt mit ihren zwei Kindern als das Traumpaar gelten.
So viel Glück wird aktiven Tennisspielern natürlich nur selten zu teil.

Die deutschen Profi-Tennisspieler haben mit ihren Erfolgen aber letztlich wesentlich dazu beigetragen, dass der Tennissport heute in Deutschland mehr als zwei Millionen aktive Mitglieder in den Tennisvereinen zählen kann. Tennis hat sich somit zum Breitensport entwickelt, ein Sport, der für Jung und Alt gleichermaßen geeignet ist. Auch wenn viele beginnen, um erfolgreiche Profis zu werden, die breite Masse betreibt Tennis als Freizeitsport und hat auch nie andere Ziele verfolgt.

Tennisspielen macht Spaß, bringt körperliche Fitness, hält in Bewegung und ist attraktiv.
Wer etwas auf sich hält, der geht nicht nur in ein Fitnessstudio – heute wird Tennis im Tennisverein gespielt. In vielen Tennisclubs sind die so genannten VIPs unter sich, aber die meisten Tennisvereine haben sich inzwischen einem breiten Publikum geöffnet.
Die Mitgliedsbeiträge sind bezahlbar und bei der Tennisausrüstung kann zwischen teuer und preiswert gewählt werden. Zur Grundausstattung, die wichtig ist, zählen der Tennisschläger, Tennisbälle, Tennisschuhe und die Tennistasche. Die Wahl der entsprechenden Garderobe kann hintenangestellt werden, es muss heute nicht mehr nur weiß sein, obwohl das doch die bevorzugte Tenniskleidung geblieben ist. Wer es sich leisten kann, kauft Markenware von Tennisausrüstern, aber es geht auch billiger.

Nicht anders ist das im Fitnessstudio, wer es sich leisten kann, arbeitet mit einem Personal Trainer, kauft sich teure Sporternährung und richtet sich in den eigenen vier Wänden einen Fitnessraum ein, der mit Fitnessgeräten wie Kraftstation und Elliptical Trainer und Laufband ausgestattet wird. Wer die Räumlichkeiten nicht hat und dennoch etwas für seine Gesundheit und Fitness tun möchte, geht in ein Fitnessstudio, das bietet den Vorteil, dass man in einer Gemeinschaft ist.

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